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Unsere Oberstufe

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Q2 in Verona

27 Grad, Sonne und Verona – was will man mehr?

Unsere Q2 genießt ihre Fahrt nach Italien in vollen Zügen! Nach einer Stadtführung und dem Besuch der beeindruckenden Arena di Verona ging es auf eigene Faust durch die Stadt. Ganz viel Sightseeing steht weiterhin auf dem Programm – aber natürlich bleibt auch genügend Zeit, das italienische Flair zu genießen, gemeinsam unterwegs zu sein und jede Menge Spaß zu haben.

So lässt sich die Woche gut aushalten! Bevor es am Ende der Woche wieder zurück nach Hause und in die Schule geht, werden sicherlich noch viele schöne Eindrücke und gemeinsame Erlebnisse gesammelt.














WBG meets RUB: „House of Happiness – wo das Glück zu Hause ist“

Ein Kooperationsprojekt mit dem Englischen Seminar der Ruhr-Universität Bochum

Auch in diesem Jahr hieß die WBG wieder die RUB willkommen: Schülerinnen und Schüler des Englisch-Moduls im 6. Jahrgang trafen auf Professor Dr. Ritter und seine Studierenden des Englischen Seminars der Ruhr-Universität Bochum. Was dabei entstand, war ein kreatives, interaktives und vor allem sehr persönliches Lernabenteuer rund um ein Thema, das alle Menschen verbindet: Happiness.

Über mehrere 90-minütige Sitzungen hinweg wurde Englisch nicht einfach gelernt, sondern erlebt und angewendet: Beim gemeinsamen Tanzen und Quatschen, in Gesprächen, beim kreativen Gestalten und vor allem immer dort, wo Sprache tatsächlich gebraucht wurde. Konzipiert und vorbereitet wurde das Projekt von Frau Wick und Frau Drews gemeinsam mit den Studierenden der RUB. In gemeinsamen Vorbereitungssitzungen an der Ruhr-Universität wurde aus der Idee ein Projekt, das Sprache, Kreativität, persönliche Interessen und Begegnung miteinander verbindet.

Schon der Auftakt machte deutlich: Hier sollte Englisch einmal ganz anders erlebt werden. Nach Kuchen und gemeinsamem Ankommen wurde bei Musik getanzt und mit einem „Find somebody who …“ spielerisch das Eis gebrochen. Anschließend begaben sich die Kinder auf eine besondere Reise: In einer von den Studierenden eingesprochenen und durchgeführten Traumreise erkundeten sie ein imaginäres House of Happiness. Über die verschiedenen Sinne konnten sie entdecken, was sie in diesem Haus sehen, hören, riechen oder fühlen könnten und welche Dinge für sie selbst mit Glück verbunden sind.

Am Ende dieser Reise stand eine offene Frage, die die Kinder durch das gesamte Projekt begleiten sollte: “What makes you happy?”

In kleinen Gruppen tauschten sich die Schülerinnen und Schüler darüber aus, was sie glücklich macht. Dabei wurde schnell deutlich, wie unterschiedlich Happiness aussehen kann: Familie und Freundschaften spielten eine große Rolle, ebenso Sport und Fußball, Musik wie K-Pop, persönliche Hobbys und viele kleine Dinge aus dem Alltag. Manche brachten sogar Gegenstände von zu Hause mit, die für sie persönlich mit Glück verbunden sind von Fotos über Figuren bis hin zu Sorgenfressern.

In den folgenden Sitzungen wurde aus diesen persönlichen Vorstellungen etwas Greifbares. Jede Gruppe gestaltete mit viel Kreativität ihren eigenen Happiness-Raum in einem Schuhkarton. Der Inhalt und die Gestaltung waren dabei völlig frei. Aus einer großen Auswahl an Bastelmaterialien entstanden individuelle kleine Welten, die zeigen, was den jeweiligen Kindern wichtig ist und ihnen Freude bereitet.

Dabei stand die englische Sprache ganz selbstverständlich im Mittelpunkt. Die Studierenden begleiteten die Kinder beim Gestalten, stellten Fragen, gaben Impulse und kamen mit ihnen ins Gespräch. Es ging nicht darum, zuvor eingeübte Sätze möglichst fehlerfrei zu reproduzieren. Vielmehr entstand eine authentische Gesprächssituation: Die Kinder erzählten, erklärten, fragten nach und tauschten sich über ihre Interessen aus – auf Englisch, weil Englisch das gemeinsame Kommunikationsmittel war.

Gerade diese ungezwungene Form des Sprechens machte den besonderen Reiz des Projekts aus. Die Studierenden waren für die Kinder zunächst fremde Erwachsene – und wurden innerhalb kürzester Zeit zu vertrauten Gesprächspartner:innen. Es wurde viel gelacht, gequatscht und gemeinsam gearbeitet. Die Schülerinnen und Schüler begegneten den Studierenden mit bemerkenswerter Offenheit und Selbstbewusstsein. Umgekehrt zeigten sich die Studierenden beeindruckt davon, wie sicher die Kinder ihren englischen Wortschatz einsetzen konnten, um etwas sehr Persönliches auszudrücken: ihre ganz eigene Vorstellung von Happiness.

Und dann wurde aus vielen kleinen persönlichen Glücksorten ein gemeinsamer Ort: das House of Happiness.

Die einzelnen Schuhkartons wurden zu einem großen gemeinsamen Haus zusammengesetzt. Jeder Raum erzählt seine eigene Geschichte, jede Gestaltung steht für etwas, das einem Kind wichtig ist und erst gemeinsam ergeben die vielen individuellen Vorstellungen ein großes Ganzes.

Zum Abschluss wurde das fertige House of Happiness gemeinsam betrachtet. So wurde noch einmal sichtbar, wie vielfältig Happiness sein kann und dass es nicht immer die großen, außergewöhnlichen Momente sein müssen, die uns glücklich machen. Oft sind es gerade die kleinen Dinge des Alltags: Menschen, die uns wichtig sind, Musik, Sport, Tiere, Erinnerungen, Hobbys oder einfach etwas, das uns zum Lächeln bringt. Vielleicht liegt genau darin die schönste Botschaft des Projekts: Happiness sieht für jeden Menschen anders aus – und manchmal beginnt sie mit ganz kleinen Dingen.

Dass die Kinder diese Botschaft nicht nur verstanden, sondern während des Projekts selbst erlebt haben, zeigte sich auch an ihrer großen Vorfreude und an dem sichtbaren Stolz auf das gemeinsame Endprodukt. Trotz des besonderen Zeitfensters am Nachmittag, zu dem die meisten anderen Schülerinnen und Schüler bereits zu Hause waren, kamen alle mit großer Begeisterung zusammen.

Das House of Happiness bleibt nun auch über das Projekt hinaus an der WBG bestehen. Damit wird aus den vielen persönlichen Glücksmomenten der Kinder ein sichtbares gemeinsames Zeichen und aus einem Englischprojekt ein Stück bleibende Schulgemeinschaft.

Auch die Studierenden nahmen viele positive Eindrücke aus dem Projekt mit. In der abschließenden Evaluation in den Sommerferien wurde insbesondere die Offenheit, die sprachliche Kompetenz und der beeindruckende Wortschatz der Schülerinnen und Schüler hervorgehoben.

So wurde aus der Kooperation zwischen WBG und RUB nicht nur ein außergewöhnliches Lernprojekt, sondern ein Ort für echte Begegnung: Englisch wurde zur Sprache des Austauschs, Kreativität wurde zum Ausdruck persönlicher Geschichten und aus vielen kleinen Glücksmomenten entstand ein gemeinsames House of Happiness.

 

Neue Schülervertretung für das Schuljahr 2026/2027 gewählt  

Bei der ersten Sitzung der Schülervertretung im neuen Schuljahr kamen die Klassensprecherinnen und Klassensprecher aller Klassen zusammen, um über aktuelle Themen, Anliegen und Interessen der Schülerinnen und Schüler an unserer Schule zu beraten.
Im Rahmen der Sitzung wurden auch die neuen Schülersprecherinnen gewählt: Jessy (Q1) und Christine (Q2) übernehmen in diesem Schuljahr diese Aufgabe. Unterstützt werden sie von Yousra (Klasse 9) und Ivan (Klasse 7). Auf diese Weise sollen auch die Interessen und Anliegen der jüngeren Schülerinnen und Schüler berücksichtigt und in die SV eingebracht werden.
Auch die SV-Lehrkräfte wurden erneut gewählt: Frau Deimel, Herr Szallies und Frau Patalong begleiten und unterstützen die Schülervertretung auch im neuen Schuljahr.

Impressionen von unserem Schulfest 2026



Einladung zum Schulfest am 19. September von 10:00 bis 14:00 Uhr

 

Besuch des Düsseldorfer Landtags



Auf dem Bild zu sehen sind: Die Abgeordnete, Frau Andrea Busche mit einer Schülergruppe der elften Klasse (EF), begleitet von Frau Zimmermann und Herrn Mattheus. Lea Schymura (EF) berichtet: „Wir waren heute beim Landtag und es war sehr aufregend. Wir selbst konnten eine Debatte anhören und mit Andrea Busche sprechen. Wir haben ihr sehr viele Fragen gestellt und zu jeder Frage eine Antwort bekommen. Insgesamt war der Ausflug sehr schön und spannend.

 

Create your Impact - Ideen mit Wirkung!

Mit der Oberstufen-Challenge „Create your Impact“ wurde beim diesjährigen BNE-Tag erstmals ein neues Projektformat erprobt. Im Mittelpunkt standen die SDGs 12, 13 und 16. Bereits im Vorfeld entwickelten die Schülerinnen und Schüler eigene Ideen, bildeten Teams und planten ihre Projekte. Am BNE-Tag wurden diese eigenverantwortlich umgesetzt und präsentiert.

Die Ergebnisse waren vielfältig: Es entstanden Upcycling-Projekte, Lernspiele, Tauschsysteme, eine neue Pfandbox, Wildblumenaktionen und eine Müll-Challenge mit Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I.

Auch außerhalb der Schule zeigten die Projekte Wirkung. Zwei Gruppen sammelten bei selbst organisierten Verkaufsaktionen mehr als 270 Euro für das Tierheim Bochum. Weitere Gruppen besuchten zwei Seniorenheime, brachten selbst gebackenen Kuchen mit, organisierten einen Bingo-Nachmittag und führten viele persönliche Gespräche. Eine Gruppe hatte dabei sogar die Gelegenheit, sich mit einer 98-jährigen Zeitzeugin über ihre Lebensgeschichte und gesellschaftliche Veränderungen auszutauschen.

Viele der entstandenen Lernspiele, Mitmachangebote und Bildungsbausteine könnten auch bei zukünftigen BNE-Tagen oder im Unterricht weitergenutzt werden.

Die besten Beiträge werden in den Kategorien Innovation, Gestaltung und Wirkung ausgezeichnet. Die Ehrung findet beim Schulfest zu Beginn des neuen Schuljahres statt.



Gemeinsam für das "Nie wieder" sein - Gedenkstättenfahrt des Projektkurses "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"

Der Projektkurs „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ fuhr vom 05.07. bis zum 10.07.2026 für die Gedenkstättenfahrt nach Polen. Unter der Begleitung von Herrn Beckeherm, Herrn Koch und Herrn Zietkowski erlebten wir eine sehr lehrreiche und bewegende Fahrt.

Nach der Vorbereitung im Projektkurs besuchten wir in den ersten Tagen das Konzentrationslager Auschwitz I und das Vernichtungslager Auschwitz-II-Birkenau. Dort erfuhren wir viel über die Grausamkeit, die Entmenschlichung der Jüdinnen und Juden sowie vieler weiteren Minderheiten. In mehreren Ausstellungen erhielten wir einen Einblick in die Dimensionen des Hasses und der Gewalt, welche in keine Worte zu fassen sind. In einer Führung lernten wir den Alltag der Gefangenen in Auschwitz kennen, die mit dem Ziel einer industrialisierten Vernichtung systematisch ermordet worden sind. Man berichtete uns über Familien, die getrennt worden sind, über tragische Schicksale. So kam man nicht nur mit „Geschichte in Berührung“, sondern wir waren dadurch dem ganzen Leben von Menschen und den ihnen gegenüber verübten Grausamkeit ausgesetzt. Nach den Besichtigungen trafen wir uns gemeinsam immer zur Nachbesprechung, um über alles zu sprechen, was uns geprägt hat.

In der Stadt Krakau durften wir im Verlauf unserer Fahrt Nuisia Horowitz kennenlernen. Nuisia ist eine Holocaust-Überlebende, welche sich auf Schindlers Liste befand. Sie erzählte uns im Rahmen eines Interviews von ihrem Leben, ihren Erlebnissen und wie sie überlebt hat. Selbst vor der Übersetzung von Nuisias Worten lag eine bewegende Stimmung im Raum, die uns unbeschreiblich ergriff. Im Anschluss durften wir ihr Fragen stellen. Als wir sie fragten, was wir heute tun können, fielen zwei weltverändernde Worte: „Nie wieder“. Diese Worte weiterzutragen läge an jedem einzelnen von uns. Am Ende kamen wir also vor allem mit der Tatsache in Berührung, dass es an uns als Gesellschaft, als Menschheit, liegt, diese Worte zu leben.

Eine Fahrt, die uns lange noch prägen wird.

Filiz-Ela Er, Schülerin der Q1


Abitur 2026 - Herzlichen Glückwunsch!



Praxiswoche der Studien- und Berufsorientierung an der WBG

Im Rahmen der Studien- und Berufsorientierung, die wir in unserer Oberstufe seit vielen Jahren durchführen, findet in dieser Woche die jährliche Praxiswoche statt. Ein Teil unserer Q1 absolviert diese an der Ruhr-Universität Bochum. Dazu hatten die Schülerinnen und Schüler bereits an einer Informationsveranstaltung in der Schule teilgenommen und sich einen universitären Stundenplan erstellt. 
Am Montagmorgen wurde es dann ernst: In einem eigens für uns reservierten Hörsaal erhielten die Schülerinnen und Schüler alle wichtigen Informationen, um die Praxiswoche erfolgreich absolvieren und selbstständig in das universitäre Leben hineinschnuppern zu können. 

Neben der Praxiswoche an der RUB gibt es weitere vielfältige Möglichkeiten, die Woche zu gestalten: in einem Ausbildungsbetrieb, im Rahmen des zweiwöchigen Auslandspraktikums in Málaga und Maastricht oder als Teilnehmende der Projektkursfahrt nach Polen. Wir wünschen unseren Schülerinnen und Schülern viele spannende und lehrreiche Erfahrungen.

Daniel Hille (StuBo Sek II)

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