Kooperationspartner


„Der sich bewegende Körper gelangt zum Stillstand, wenn die Kraft, die ihn treibt, nicht mehr so wirkt, dass sie ihn treibt.“ (Aristoteles)

Um nicht im Stillstand zu verharren, besitzt die Willy-Brandt-Gesamtschule ein naturwissenschaftlich geprägtes Schulprofil:

- Im Jahr 1999 wurde zur Stärkung dieses Profils von unserer Schule eine Kooperation mit der Hochschule Bochum eingegangen.

- Ein Jahr später konnte eine weitere offizielle Kooperationsvereinbarung mit der Fakultät Chemie der Ruhr-Universität Bochum besiegelt werden.

- Im Jahre 2001 folgte der zweite Kooperationsvertrag mit der Ruhr-Universität Bochum, diesmal mir der Fakultät Physik und Astronomie. #


Bildungskooperation zwischen der Willy-Brandt-Gesamtschule und dem Kinder- und Jugendring Bochum


Kooperation mit MENTOR - Die Leselernhelfer Bochum e. V.
Im Rahmen der sprachsensiblen Schulentwicklung soll neben dem Schreiben auch das Lesen einen festen Platz in allen Fächern haben. Um allen Kindern einen Zugang zur Literatur zu ermöglichen, wird der Bestand der schuleigenen Bibliothek kontinuierlich mit Buchspenden aktualisiert. Außerdem kooperieren wir seit dem Schuljahr 2015/2016 mit "MENTOR - Die Leselernhelfer Bochum e. V.".

"MENTOR - Die Leselernhelfer Bochum e. V." ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 2007 ehrenamtlich Schülerinnen und Schüler aller Schulformen bei der Förderung der eigenen Lesemotivation und -kompetenz unterstützt.

Wie erfolgt die Leseförderung durch Mentoren?
Zunächst werden von den Kooperationsschulen Schülerinnen und Schüler benannt, denen das Lesen oder der Umgang mit der deutschen Sprache Schwierigkeiten bereiten oder die wenig Lesemotivation aufweisen.
Zur Schulung des Lese- und Textverständnis sucht der Verein nach einer geeigneten Mentorin oder einem geeigneten Mentor, die oder der Freude am Lesen und Übung im Umgang mit Kindern hat. Außerdem werden die Mentoren vor der Aufnahme ihres ehrenamtlichen Engagements in vereinseigenen Fortbildungen geschult und auf die angemessene Betreuung von Heranwachsenden vorbereitet. Sie haben Freude am Lesen und Gebrauch der eigenen Sprache. Zudem erklären sie sich dazu bereit, mindestens über ein halbes Jahr das Kind zu betreuen. Sie erhalten als Mentoren einen Ausweis der Stadtbibliothek, um kostenfei Bücher orientiert an den Lesewünschen der Kinder ausleihen zu können.
Durch kurze Spiele werden die Schülerinnen und Schüler in einer zielorientierten Einzelbetreuung bei der Entwicklung von Lesemotivation und literacy unterstützt. Eine Förderung in Kleingruppen sieht diese Konzeption bewusst nicht vor, da die Mentoren mit ihren Lesekindern eine literarische Beziehung aufbauen wollen und sie individuell betreuen möchten. Dazu treffen sie sich einmal pro Woche in einer angenehmen Atmosphäre. Die Leseförderung erfolgt während der Unterrichtszeit. Allerdings handelt es sich hierbei um eine Lesestunde und nicht um eine Unterrichtsstunde. Für diese Stunde erhalten die Kinder keine Noten. Eine Orientierung an ihren eigenen Bedürfnissen und Lernschritten in einer vertrauensvollen Atmosphäre soll den Bedürfnissen des einzelnen Kindes entsprechen und nicht den Leistungsdruck verstärken. Der Spaß am Lesen soll hier im Fokus stehen. Das gemeinsame Lesen ist damit nicht als Förderunterricht zu verstehen.
Die Auswahl der Texte erfolgt in Absprache mit dem Lehrpersonal sowie orientiert an den Wünschen der Schülerinnen und Schüler.
Weitere Informationen hier


Kooperation mi der Barmer Ersatzkasse

Die Barmer Ersatzkasse unterstützt uns intensiv im Bereich der Gesundheitserziehung und der Berufsfindung.

In den hauswirtschaftlichen Wahlpflichtkursen werden die Gefahren und Gesundheitsrisiken einer einseitigen, ungesunden Ernährung verdeutlicht. Im praktischen Bereich stellen die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe einer Ökotrophologin gesunde Menüs zusammen und probieren sie aus. Weitere Aspekte der Gesundheitserziehung sind die Sexualaufklärung und Drogenprävention, die im Biologieunterricht den Jugendlichen mit tatkräftiger Unterstützung der Barmer Ersatzkasse vermittelt werden. Als weiteren Beitrag zur gesunden Lebensweise engagiert die Barmer Ersatzkasse Fitnesstrainer, die für und zusammen mit den Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrganges im Sportunterricht Fitnessprogramme entwickeln und praktisch durchführen. Vertiefende Einblicke in das deutsche Sozialsystem erhalten die Schüler durch Experten der Barmer Ersatzkasse im Politikunterricht. Zugleich können einige Schüler im Rahmen des Betriebspraktikums Einblick in die Krankenkassenorganisation bekommen. Besonders beliebt ist bei den Schülerinnen und Schüler das Bewerbungstraining im 9. und 12. Jahrgang. Die Mitarbeiter der Barmer Ersatzkasse simulieren Bewerbungsgespräche mit Schülern und machen die Erwartungen und Interessen der Arbeitgeber plausibel.

Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Bochum
Hierbei unterstützt uns die Bochumer Kfz Innung seit mehreren Jahren besonders im Bereich der Berufsorientierung für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10.


Arbeitgeber Aral/BP?
15 Schülerinnen und Schüler aus den Einsteinklassen des 10ten Jahrgangs wollten es genauer wissen und besuchten deshalb die ARAL Tankstelle am Castroper Hellweg 111, die von Herrn Thorsten vom Sondern betrieben wird und der uns bereitwillig einen ausführlichen Einblick in das Tankstellengeschäft ermöglicht hat. Unterstützt hat ihn hierbei tatkräftig Herr Jörg Peter Kubiak, der nicht nur seit langem bei BP an der Wittener Straße arbeitet und von dort aus der WBGS-Kontakt im Rahmen des Programms BP@Schule ist, sondern in seiner Freizeit auch jahrelang Schulpflegschaftsvorsitzender der Willy-Brandt-Gesamtschule war. Hier folgen zwei kurze Schülereindrück:
„Praktikumstag bei BP - Am 20.10.2014 hatten wir, 15 Schülerinnen und Schüler des zehnten Jahrgangs, die Chance auf ein eintägiges Praktikum bei BP an einer ARAL Tankstelle. Dort wurde uns die Vielzahl der Berufs- und Aufstiegsmöglichkeiten an Tankstellen und bei BP vorgestellt. Diese umfassen nicht nur den Beruf des Verkäufers oder Einzelhandelskaufmanns. Hinter BP stehen viele Menschen, die alle gleich wichtig für das Bestehen des Betriebes sind. Fängt man eine Ausbildung an der Tankstelle an, so stehen die Chancen sehr gut, dass man übernommen wird, solange man freundlich und aufgeschlossen agiert. Denn wer kauft schon gerne einen Kaffee an der Tankstelle, wenn man dort nicht freundlich empfangen wird? Auch wenn man eine Ausbildung direkt bei BP macht und man sich später mal in eine andere Richtung orientieren will, bieten sich viele Chancen. Bestes Beispiel dafür ist Herr Kubiak, der in seiner beruflichen Laufbahn sowohl als Groß- und Außenhandelskaufmann im Innendienst gearbeitet hat, als auch durch halb Europa gereist ist, um dort im BP Auftrag das Waschgeschäft zu koordinieren. Das breite Spektrum der Berufe reicht bei BP u.a. vom Kaufmann im Groß- und Außenhandel, über Informatikkaufmann bis hin zu dualen Studiengängen mit dem Schwerpunkt Betriebswirtschaft. Den Alltag hinter den Kulissen einer Tankstelle zu erleben, war für alle Beteiligten eine tolle Erfahrung, die so schnell nicht in Vergessenheit geraten wird.“
"Außerdem hatten wir die Möglichkeit einen genauen Blick hinter die spannenden Kulissen einer Waschanlage zu werfen. Dort hat sich herausgestellt, dass BP sehr auf den ökologischen Fußabdruck achtet und probiert, so energieeffizient wie möglich zu sein. Das dort eingesetzte Waschanlagenmodell befindet sich in vielen Waschanlagen von BP, zumindest hier in Deutschland. Die Waschanlage ist energieeffizient, weil sie das Wasser, das bei der ersten Waschung verbraucht wurde, einfach filtert und durch mehrere Aufarbeitungsschritte reinigt und wiederverwertbar macht. Die erste Etappe durch die das Wasser fließt, ist ein Becken, wo sich der grobe Dreck vom Wasser ablöst und sich auf dem Boden des Beckens absetzt. Nach diesem Bereich wird das Wasser durch ein Rohr weitergeleitet und zur nächsten Etappe befördert. Diese besteht aus zwei Silos, die mit feinem Kies gefüllt sind. Dort wird das Wasser durchgeleitet und somit noch sauberer. Nach diesem Vorgang wird das Wasser über ein Rohr wieder zum Wassertank der Waschanlage geführt und erneut verwendet. Unter anderem hat uns ein netter Mitarbeiter erklärt, dass die chemische Mischung genau auf jeden Waschgang der zur Verfügung steht, angepasst wird, sodass das Auto nach der Waschanlage wie neu aussieht.“
Da dies zu beweisen ist, musste ein zufällig in der Nähe stehendes und sehr schmutziges Auto als Versuchsobjekt herhalten. Das Ergebnis hat alle überzeugt. Nach der Wäsche können sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihrer vollen Schönheit beim abschließenden Gruppenbild im Lack spiegeln ;-)